Städtetrip Teil 1: Barcelona

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Sommer, Sonne, BARCELONA!

Eine wunderschöne und vor allem vielseitige Stadt! Ich träumte schon lange von einer Reise nach Barcelona.. Also, los gehts! 🙂

Barcelona war Teil 1 unseres Sommer-Städtetrips durch Europa. Wir verbrachten eine Woche in der Metropole am Mittelmeer. Barcelona ist nach Madrid die zweitgrößte Stadt Spaniens und mit 1,6 Millionen Einwohnern in etwa vergleichbar mit der Größe von München (1,4 Mio).

Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens – darum wird dort auch Catalan gesprochen. Ich habe mich natürlich gefreut meine im Studium erlernten Spanischkenntnisse mal anzuwenden.. Aber das war schwerer als gedacht, denn Catalan unterscheidet sich ziemlich vom „normalen Spanisch“. Nichtsdestotrotz konnte ich hier und da Gebrauch von meinem Spanisch machen. Una Cerveza versteht jeder 🙂

Unser abenteuerlicher Urlaub in Barcelona begann bereits bei der Unterkunft. Über Airbnb fanden wir ein schönes Gästezimmer bei Antoine im Stadtteil Sants, nahe dem Plaça d’Espanya. Während unseres Aufenthalts hatten wir direkt vor der Haustür ein Straßenfest – eine Woche lang Fiesta. Wir waren quasi gleich mitten im Geschehen und mitten in der Kultur!

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Jeden Tag stand ein neues Abenteuer auf dem Plan. Während unserer Woche in Barcelona liefen wir so viel wie seit langem nicht. Aber so entdeckt man die schönsten Orte auf Reisen! Durch die Nähe zum Plaça d’Espanya waren wir zu Fuß sehr schnell am Museu Nacional d’Art de Catalunya. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Das Museum liegt am Hausberg Barcelonas, dem 173 Meter „hohem“ Montjuïc. Was man sich hier unbedingt anschauen sollte, ist das Wasserspiel im Brunnen vor dem Nationalpalast, das sogenannte Fuente mágica. Der Brunnen zählt zu den Bauwerken der Weltsausttellung 1929. Am Berg gibt es außerdem auch noch das Olympiagelände der Sommerspiele von 1992 zu bestaunen. Der Montjuïc ist also auf jeden Fall ein MUSS in Barcelona!

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Was man sich in Barcelona auch nicht entgehen lassen darf, ist der Park Güell. Der Park wurde von 1990-1994 von Antoní Gaudí erschaffen und ist eine kunstvolle Gartenstadt in Mitten Barcelonas. In dem Park wurden ursprünglich 60 Villen geplant. Jedoch konnte dies nicht vollständig umgesetzt werden, sodass der Bau des Parks schließlich nach 3 Gebäuden eingestellt wurde. Heute ist der Park ein Touristenmagnet. Wenn ihr einen Besuch plant, kann ich euch nur empfehlen die Karten im Voraus online zu kaufen. Das erspart Wartezeiten, denn der Park ist immer gut besucht. Außerdem sollte man rechtzeitig vor Ort sein, denn es ist gar nicht so leicht den für sein Ticket geltenden Eingang zum Park zu finden.

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Das Wahrzeichen der Stadt ist die Sagrada Família, eine von Antoní Gaudí errichtete römisch-katholische Basilika. Seit 1882 dauern die Bauarbeiten der Basilika an. 2026 soll die Sagrada Família zum 100. Todestages von Gaudí fertiggestellt werden. Auch hier kann ich nur empfehlen, im Voraus ein Onlineticket zu kaufen. So kommt man schnell und einfach in die Basilika. Und es lohnt sich wirklich! Ich war sehr begeistert, so etwas großes und in dieser Form künstlerisches hab ich nie zuvor gesehen.

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Natürlich darf auch ein Besuch der weltbekannten La Rambla nicht fehlen! Die Rambla ist eine ca. 1,2km lange Promenade im Zentrum Barcelonas mit unzähligen Geschäften, Cafés, Bars und Restaurants. Direkt an der Rambla befindet sich auch der Mercat de la Boquería. Eine riesige Markthalle mit allem was das Herz begehrt: Frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Schokolade! Einfach alles! A propos Schokolade… Barcelona ist berühmt für seine Confisserien. Probiert unbedingt Schokolade! 🙂 Ebenfalls nahe der Rambla ist der älteste Stadtteil Barcelonas: Barri Gòtic. Auch dieser ist unbedingt einen Besuch wert.

Möchte man einen Strandurlaub machen, sollte man besser nicht nach Barcelona reisen. Der Strand ist in der Hochsaison überfüllt und sehr laut. Man sollte besser ein Stück außerhalb der Stadt fahren. Einen Spaziergang ist die Strandpromenade jedoch immer wert.

Alle Fußballfans sollten einen Besuch des Camp Nou nicht auslassen. Das Stadion des FC Barcelona ist mit 99.354 Plätzen das größte Europas und außerdem das größte Vereinsstadion der Welt! Das Stadion soll sogar noch erweitert werden und durch einen Umbau eine Zuschauerzahl von 105.000 ermöglichen. Für einen Besuch des Stadions sollte man sich Zeit nehmen. Neben dem Stadion selbst kann man ein Museum besichtigen und auf einer vielseitige Führung das Stadion erkunden.

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Das Beste zum Schluss: ESSEN!

In Spanien sollte man auf jeden Fall Paella und Tapas essen! In Barcelona haben wir die besten Tapas EVER gegessen! Der Tipp kam von unserem Host Antoine. In der kleinen gemütlichen Bar La Mestressa gibt es super leckere Tapas und viele andere tolle Gerichte. Wir waren so begeistert, dass wir drei Abende hintereinander dort essen waren 🙂 Also, unbedingt ausprobieren!

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Wie man an der Länge des Artikels sehen kann, gibt es in Barcelona sehr viel zu entdecke und zu erkunden. Es ist für mich eine der vielseitigsten Städte in der ich bisher war. Als nächstes steht in Spanien Madrid auf meiner Liste…

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Tromsø – NORWAY

Spontane Pläne sollen ja angeblich die Besten sein. Gesagt – getan. Auf gehts, meine Freundin Ilse für eine Woche im wünderschönen Norwegen besuchen. Die Reise ging in den hohen Norden, nach Tromsø. Die Stadt ist vor allem für ihre atemberaubende Sicht auf die Nordlichter bekannt. Meine Freundin Ilse hat einen der tollsten Jobs auf der Welt, um den sie wahrscheinlich nahezu jeder beneidet: Sie ist Guide für Nordlichttouren!

Was sind eigentlich die Nordlichter und wie entstehen sie? Wissenschaftlich werden sie Aurora Borealis genannt. Es sind sogenannte Lichterscheinungen, die durch das Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten hervorgerufen wird. Zu sehen sind sie hauptsächlich in Skandinavien, Nord-Schottland, Svalbard, Island, Grönland, Kanada, Alaska und Nordsibirien. Doch die Lichter sind nicht das ganze Jahr zu sehen. Die „Polarlichtsaison“ beschränkt sich auf das Winterhalbjahr, wo nördlich des Polarkreises die Polarnacht herrscht. Während der Polarnacht bleibt der Himmel für mehrere Monate dunkel, da die Sonne unter dem Horizont steht. Auch während meiner Zeit in Tromsø sah ich eine Woche lang keine Sonne. Das war wirklich sehr ungewohnt, denn man hat die ganze Zeit das Gefühl, der Tag neigt sich dem Ende aufgrund der Dunkelheit. Es war nur für ein paar Stunden etwas heller, zwischen 11 Uhr und 13:30 Uhr, dann trat erneut die Dunkelheit ein. Ab Mitte April herrscht die Mitternachtssonne in Tromsø, was bedeutet, dass es dann nie richtig dunkel wird. Das würde mir persönlich besser gefallen als das es nie hell wird 😉 Der beste Zeitraum für eine Polarlichtreise ist laut Statistiken September, Oktober und März, da in diesem Zeitraum die Lichter wohl am hellsten sind. Ich war Anfang bis Mitte Dezember in Tromsø und habe atemberaubende Lichter gesehen 🙂 Im Allgemeinen kann man die Lichter von September bis März in unterschiedlichen Stärken am Himmel sehen.

 Northern Lights

Tromsø ist mit 70 000 Einwohnern die größte Stadt Nordnorwegens und gleichzeitig auch die größte Stadt nördlich des Polarkreises. Die Stadt liegt auf einer Insel im Balsfjord und ist durch eine 43 Meter hohe Brücke mit dem Festland verbunden. Tromsø wird auch „Paris of the North“ genannt. Der Name entstand im 19. Jahrhundert, als sich die Stadt in ihrer kulturellen Blüte befand. Da man sich auch im hohen Norden die neuesten Fashiontrends aus Paris und Europa leisten konnte, gab man der Stadt den Namen „Paris of the North“. In Tromsø findet man die nördlichste Universität der Welt, wo man zwischen vielen verschiedenen Studiengängen wählen kann, wie zum Beispiel „Arctic Animal Physiology“ oder „Energy and Climate“.

Tromsö

Die Stadt ist umgeben von unzähligen Inseln, atemberaubenden Bergen und tiefen Fjordlandschaften. Lange Weile kommt so schnell auch nicht auf. Es werden viele Aktivitäten geboten, wie zum Beispiel Nordlichttouren, Museen, Hundeschlitten Touren, Schneemobil fahren und vieles mehr. Während meiner Woche in Tromsø kam auch nie lange Weile auf. Am ersten Tag wanderten Ilse und ich unter Dauerschneefall auf den Fjellheisen. Von der Spitze des Berges kann man eine tolle Aussicht genießen! Auf unserem Heimweg durch die Stadt wurden wir von Nordlichtern begleitet.

Wanderung auf den Fjellheisen

Mittwoch Abend ging ich mit Ilse auf Nordlichttour. Zusammen mit Arctic Explorers fuhren wir nach Skibotn. Ausgestattet mit Kameras warteten wir auf die Nordlichter. Leider war es an diesem Abend sehr bewölkt und wir hatten keinen Erfolg die Lichter zu sehen. Trotz alle dem war es ein sehr schöner Abend. Wir saßen gemütlich am Lagerfeuer, machten tolle Fotos und hatten gute Unterhaltungen. Am nächsten Tag fuhren wir über Kvayøla nach Ersfjordbotn. Ein waaaaahnsinns Ausblick!

Ersfjordbotn und Ausblick

Ilse hat mir immer viel über Couchsurfing berichtet. Sie selbst reiste 3 Monate lang mit Couchsurfing durch die Welt und hat so viele positive Erfahrungen machen können. Also wurde ich neugierig und wollte Couchsurfing selbst einmal ausprobieren. Norwegen war dafür die perfekte Gelegenheit. Über das Couchsurfingportal schrieb ich verschiedene „Hosts“ an und hatte Glück. Nicolas nahm mich bei sich auf und war einfach nur so super gastfreundlich, ich war total verblüfft von so viel Offenheit, Vertrauen und Hilfsbereitschaft einem „Fremden“ gegenüber. Wir teilten uns sein Zimmer und er betonte immer wieder „please feel like home“. Einfach genial. Couchsurfing gibt einem die Möglichkeit, intensiver zu reisen. Man lernt Menschen aus der ganzen Welt kennen und erfährt eine Menge Gastfreundschaft. Wir unternahmen eine Nordlichttour nach Sommarøy und sahen atemberaubende Lichter, welche einem Feuerzauber am Himmel glichen.

Nordlichter über Sommaroy

Alle waren so offen, gastfreundlich und nett das es einfach nur Spaß gemacht hat neue Leute kennenzulernen und etwas zusammen zu unternehmen. Auf meinem Rückflug hatte ich eine faszinierende Aussicht auf Nordnorwegen. Ich konnte gar nicht mehr wegschauen, so begeistert war ich! Einen Trip nach Nordnorwegen kann ich nur empfehlen. Tromsø ist einer der besten Spots für Nordlichttouren und hat neben Kultur, Natur und Abenteuer viel zu bieten. Also, los gehts! Auf nach Tromsø!! 🙂

Sawadi ka Thailand

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„Das Land der Freien“, so nennen die Thailänder selbst ihre Heimat. Ein Paradies für Reisende, denn es gibt so unendlich viel zu entdecken: exotische Kulturen, tiefe Religiosität, fremde Sitten und Bräuche, jahrtausendalte Handwerkstraditionen, delikate Kochkünste und faszinierende Natur. Thailand – ein Land, dass ich 4 Wochen mit dem Rucksack durchqueren durfte.

514 000 Quadratkilometer Südostasiens – das ist Thailand. Umgeben von Mayanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia gilt Thailand als eines der beliebtesten Reiseziele Südostasiens. Thailand ist vor allem für Backpacker als Einstiegsland in Südostasien bekannt. Die Preise sind verlockend günstig und das Reisen ist dank eines gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystems auch auf eigene Faust relativ einfach. Auch wir waren in Thailand das erste Mal mit dem Rucksack unterwegs. Das Reisen mit Rucksack ist einfach, kompakt und man lernt sich auf das Wichtigste zu beschränken.

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Unsere Route verlief quer durch Thailand, da wir so viel wie möglich vom Land und der Kultur erleben wollten. Unsere Reise begann in Zentralthailand – Hauptstadt und Knotenpunkt Bangkok. Die Reise ging weiter Richtung Südthailand mit Stops auf Krabi, Koh Phi Phi und Koh Phangan. Im Anschluss reisten wir weiter nach Nordthailand in die Städte Chiang Mai und Pai. Dieser Urlaub sollte für uns spontan und frei werden, was heißt, das wir lediglich unsere erste Nacht in Bangkok buchten um dann flexibel reisen zu können. Alle Hotels und Transfers buchten wir einen Tag im Voraus. Easy going life in thailand 🙂

Thailand ist vor allem heute ein Land der Kontraste. Genau das stellte für mich den Reiz dar, dieses Land zu erkunden und zu erleben. Besonders gespannt war ich auf die asiatische Kultur, da dies meine erste Erfahrungen mit dieser Kultur waren. Das Leben in Thailand wird stark vom Buddhismus beeinflusst. Die Thailänder orientieren sich an den indischen Wurzeln des Theravada-Buddhismus, welcher besonders für Mönche von großer Bedeutung ist. Die orangenen Gewänder der Mönche stehen für Feuer, Weisheit und Reife und symbolisieren eine bescheidene Lebensweise. Für junge Thailänder ist es ein Brauch mindestens einmal im Leben, meist während der 3 monatigen Regenzeit, ein solches Gewand zu tragen. Auch auf unserer Reise begegneten wir vielen Mönchen, vor allem während unseren Besuchen in den Wats. Die Tempel fallen durch ihre Gold-Verzierungen und leuchtenden Farben auf und sind allgegenwärtig. Allein in Bangkok befinden sich über 400 Wats.

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Typisch für Thailand sind vor allem auch die Landschaftlichen Gegebenheiten. Kilometerlange Sandstrände, glasklares Wasser und Lagunen laden zum schnorcheln und erkunden der wunderbaren Unterwasserwelten ein. Ich mochte besonders die grüne Berglandschaft und die unendlich großen Reisfelder an Thailand. Ein wahrer Blickfang. Vielseitigkeit – das steht für Thailand.

Bei einer Reise nach Thailand sollte man auf die Jahreszeiten achten. Die beste Reisezeit ist von November bis April. Zu dieser Zeit ist das Wetter in Thailand warm und trocken. Von Juni bis Oktober herrscht Regenzeit. Wir verbrachten den gesamten August in Thailand und wurden auch vom einen oder anderen Schauer überrascht. Ich kann nur sagen: wenn es in Thailand regnet, dann richtig! Oftmals hatten wir Glück und wurden nur vom tropischen Regenschauer von ca. 30 Minuten erwischt.

Thailand ist ein Land was man einmal bereisen sollte. Um einen Eindruck von ganz Thailand und besonders von der Vielseitigkeit zu bekommen, reicht eine Reise jedoch nicht aus. In meinen folgenden Blogartikeln schreibe ich von unseren einzelnen Stationen während unseres Urlaubs – bis dahin, seid gespannt 🙂

 

 

PART I: Things to do in Vancouver & Canada

Hallo Ihr Lieben,

mit diesem Blog möchte ich Euch ein paar Geheimtips geben, welche Eure Reise durch Kanada garantiert nie langweilig werden lassen und wodurch Ihr sogar einige kleine Abenteuer erleben könnt. Somit wird Eure nächste Reise garantiert unvergesslich! 🙂

INLINE SKATING AROUND STANLEY PARK

…eine meiner Lieblingsbeschäftigungen nach der Arbeit! Das tolle Wetter genießen auf einer Runde Inline Skating  um den Stanley Park. Der Seawal bietet einen tollen Ausblick auf  Vancouvers Skyline, West & North Vancouver und das weite weite Meer 🙂 einfach toll! Ein Zwischenstop am third oder second beach rundete mit einem Sonnenbad den Feierabendausflug ab :),

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HANGING OUT AT THE BEACH

Eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen! Wie kann es auch anders sein bei dieser tollen Aussicht am Strand. Die Sonne genießen mit Blick auf die Schneebedeckten Berge rund um Vancouver, Schiffe und Segelboote, die Skyline und den Stanley Park.

Spanish Banks // Jericho Beach // Third Beach // Second Beach //  Kitsilano Beach

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GOLD PANNING

Bei dem Goldwäscher Yukon Dan in Yale am Fraser River kann man einen tollen Tag als Gold Panner verbringen. Dan bietet alles was dazu gehört: umfangreiches Wissen, Erfahrung und ein Gespür für Gold natürlich. Überzeugt euch selbst bei einem erlebnisreichen und vor allem auch lehrreichen Tag beim Gold-panning am Fraser River. Sehr empfehlenswert! Beachtet werden müssen nur die Jahreszeiten aufgrund des ansteigenden Wasserspiegels des Flusses.

www.yukondan.com

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CANADIAN FOOTBALL

Canadian Football  ist ein MUSS! Man sollte sich vorher mit den Spielregeln etwas vertraut machen, denn football muss man wirklich verstehen, sonst kann man dem Spielverlauf nicht richtig folgen. Das BC Place Stadion bietet dafür ein tolle Atmosphäre! Was man bisher nur aus Filmen kennt, kann man hier live schauen – inklusive Kiss-Cam 😉

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BOAT PARTY

Eine Boat Party rund um Vancouver dem Sonnenuntergang entgegen – gepaart mit guter Musik, gekühlten Drinks und feierlustiger multikultureller Besatzung. Ein absolut unvergessliches Erlebnis! Der Sonnenuntergang mit Blick auf die atemberaubende Skyline Vancouvers ist einer der Momente, die ich immer im Gedächtnis behalten werde.

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Bald kommt Part II – Things to do in Vancouver & Canada. Seid gespannt 🙂

REVIEW – 1 year ago I started my big CANADA journey

Wie die Zeit doch nur dahin fliegt. Vor einem Jahr konnte ich vor Aufregung kaum noch schlafen, denn ich hatte etwas Großes vor mir:  5 Monate auf einem anderen Kontinent – in einem anderen Land – in einer anderen Stadt. Ohne zu wissen was genau auf mich zukommen wird. Wie meine Vorbereitungen aussahen und welche Hürden die Reise für mich stellte, erzähle ich Euch heute in meinem Blog: REVIEW – 1 year ago I started my big CANADA journey

Wie plant man einen Auslandsaufenthalt?

Mal ein halbes Jahr in einem anderen Land leben war schon immer mein Traum. Bis zu Beginn meines Studiums wusste ich jedoch nicht, in welcher Form. Da ein Praktikum während meines Studiums Pflicht ist, sah ich dies als eine willkommene Chance. Es sollte also ein Auslandspraktikum werden. Doch wie fängt man ein so großes Vorhaben an zu planen?

Für mich stand von Anfang an fest, dass ich  in einem englischsprachigem Land ein Praktikum machen möchte. Kanada reizte mich besonders. In diesem Land konnte ich mir sehr gut vorstellen, ein halbes Jahr zu leben und zu arbeiten. Meine Recherche begrenzte ich zunächst auf 2 Städte: Toronto und Vancouver. Ich belas mich auf Blogs, durchstöberte unendlich viele Foren über Auslandsaufenthalte, Einreisebestimmungen, Visum und und und… Auf der Seite der Kanadischen Botschaft findet man alle nötigen bürokratischen Info’s für einen Auslandsaufenthalt in Kanada. Letztendlich viel meine Wahl auf Vancouver, eine so wahnsinnig vielseitige Stadt!

Nicht zu vergessen: die  Kosten! Man sollte vor einer solch großen Reise auf jeden Fall kalkulieren welche Kosten auf einen zukommen und sich über mögliche Förderungen informieren, wie z.B. Auslandsbafög. Im Bezug auf Vancouver muss ich dazu sagen – es ist die zweitteuerste Stadt der Welt.. Das wusste ich zum Beispiel vorher nicht. Aber man lernt ja bei jeder Reise dazu 😉

Hier kannst du hilfreiche Informationen für deinen Auslandsaufenthalt in Kanada finden!

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ORGANISATION PRAKTIKUM

Nachdem man weiß in welches Land und welche Stadt man möchte, geht es in der Planung weiter mit „In welches Unternehmen möchte ich?“ Für mich stand fest, dass ich mein Praktikum vorzugsweise bei einer Filmfirma  absolvieren möchte. Da war ich ja zumindest in Vancouver (auch genannt „Hollywood North“) schon mal an der richtigen Quelle. Nun ging der Papierkram los. Bewerbungen schreiben…

Wenn es um die Organisation eines Praktikums im Ausland geht, muss man sich an bestimmte Richtlinien halten. Jedes Land unterscheidet sich zum Beispiel in Inhalt und Format einer Bewerbung. In Kanada trifft wie in den USA der englische Form zu, sprich motivation letter // CV, resume. Die Form unterscheidet sich im Aufbau um einiges von der gewohnten formalen Form in Deutschland. Dazu findet man im Internet viele Beispiele und Hilfestellungen.

Nach langer Recherche begann nun schließlich das Kontaktieren der Firmen. Per E-Mail verfasste ich ein Anschreiben zusammen mit meinen Unterlagen. Wenige Antworten & Rückmeldungen kamen zurück. Ich fragte mich warum und was ich falsch gemacht haben könnte. Beim erneuten stöbern in Foren las ich schließlich, dass oftmals E-mails mit den Länderkürzel .de auf anderen Kontinenten sofort im Spam landen. Das war dann wohl auch bei mir der Fall. Also als TIPP: verwendet für eure Kommunikation im Ausland eine E-mail Adresse mit der internationalen Kennzeichnung .com!

Da ich dadurch leider viel Zeit verloren hatte und mein Praktikum aber unbedingt im Ausland verbringen wollte, holte ich mir Unterstützung einer Agentur ins Boot. Zusammen mit Praktikawelten plante ich meinen Auslandsaufenthalt für Kanada von Anfang bis Ende. Die Agentur übernahm vorrangig für mich die Suche nach einer Praktikumsstelle. Wenn man möchte, kann man auch über die Agentur einen Flug buchen sowie eine Unterkunft organisieren lassen. Außerdem bekommt man Hilfestellungen zur Bewerbung und der Beantragung des Visums. Vor allem als es um die Beantragung des Visums ging, war ich sehr froh einen Ansprechpartner zu haben.

Auch vor Ort in Kanada wurde ich durch Praktikawelten und deren Partneragentur Internex betreut und hatte immer einen Ansprechpartner. Außerdem konnte ich viele internationale Freunde kennenlernen, an Ausflügen und Pubnights teilnehmen.

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VISUM

Wenn man wie ich ein Praktikum in Kanada plant, kann man sich für das Programm International Experience Canada (IEC) bewerben. Als allgemeine Richtlinien gelten, im Alter von 18-35 Jahren zu sein, sowie maximal für 1 Jahr legal in Kanada zu arbeiten. Ich habe mich für die Kategorie International Co-op beworben. Dazu benötigt man jedoch im Voraus einen unterzeichneten Arbeitsvertrag. Auch Work & Travel ist in Kanada sehr beliebt und im Bewerbungsverfahren ähnlich. Im Allgemeinen dauert die Beantragung des Visums sehr lange. Man muss ca. 3-4 Woche auf seine Bestätigung warten. Am Anfang jeden jahres wird ein bestimmtes Kontingent an freien Plätzen freigeschaltet – man muss also schnell sein, da die Plätze rasch vergriffen sind. Mittlerweile läuft die Bewerbung nur noch online. Besonders wichtig ist, alle nötigen Dokumente formgemäß bereitzustellen. Nur bei kleinen Fehlern kann es schon passieren, dass das Visum nicht genehmigt wird. Ich selber bin in Kanada auf einige Leute getroffen, bei denen die Betragung viele Probleme mit sich brachte. Das Problem ist, ohne Visum kann man nicht legal arbeiten. Man kann zwar zunächst als Tourist einreisen, da man bis zu 6 Monate ohne Visum in Kanada bleiben kann, aber dann bekommt man bei der Einreise Löcher in den Bauch gefragt. Wird das Visum nachgeschickt, muss man zur nächstgelegenen Grenze (Seattle, WA) fahren und erneut einreisen.

FLUG

Meinen Flug habe ich erst gebucht, als ich mein Visum in der Hand hatte, da ich die oben genannte Situation vermeiden wollte. Da mein Visum kurz vor knapp kam, konnte ich meinen Flug auch erst knapp 2 Wochen vor Reisebeginn buchen. Da ich im Vorfeld schon so viel Stress hatte, wollte ich mir einen stressfreien Flug gönnen. Also buchte ich einen Direktflug nach Vancouver. Flüge mit Zwischenlandung sind auch ohne Weiteres problemlos möglich, ich hatte mich jedoch für die bequemere Variante entschieden 🙂 Wichtig ist vor allem wenn man über so einen langen Zeitraum bucht, dass man den Umbuchungsschutz zum Flug hinzubucht. Man weiß ja nie! Selbst ich musste ihn tatsächlich in Anspruch nehmen. Hat man den Umbuchungsschutz nicht gebucht, guckt man bei einer Umbuchung schnell seinem Geld hinterher…

UNTERKUNFT

Meine Unterkunft wurde mit Hilfe von Praktikawelten organisiert. Ich entschied mich für die Variante einer Gastfamilie, um auch den kulturellen Bezug zu Kanada mehr mitzuerleben. Meine Gastfamilie war toll! Eine typisch kanadische Familie mit 2 Kindern und einem Hund. Eigentlich wollte ich zuerst nur 4 Wochen bei der Gastfamilie wohnen, aber da es mir soooo gut bei ihnen gefallen hat, blieb ich die ganzen 5 Monate dort.

Wenn man ohne Hilfe eine Unterkunft sucht, kann man zum Beispiel bei craigslist canada nach einer passenden Unterkunft suchen. Hier findet man von WG’s (shared appartements) bis hin zu real estate houses ALLES. Und ich meine wirklich (fast) ALLES 🙂

Das war ein kleiner Einblick in meine Reisevorbereitungen für meinen Auslandsaufenthalt in Kanada. Ich kann nur sagen: Ich würde es immer wieder tun und kann es Jedem nur empfehlen. Der Stress, die lange Organisation und Vorbereitung im Vorfeld hat sich wirklich gelohnt und wurde vor Ort mit unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen belohnt.

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Last days in Canada

…Wie schnell doch 5 Monate vergehen! Angekommen in Vancouver dachte ich – Ohje, noch 5 Monate alleine hier, 16 000 km entfernt von der Heimat. Nach gut 2 Wochen machte es mir so gut wie nichts mehr aus – tolles Land, tolle Freunde, tolle Zeit! 🙂 Meine letzten Wochen in Kanada waren erlebnisreich, abenteuerlich und zugleich faszinierend.

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In meiner letzten Woche war nochmal Touri sein angesagt: Souvenire und Touristenattraktionen Olé! 🙂 Eines der tollsten Erlebnisse in meiner letzten Woche war „Fly over Canada„, ein 4D Kino im Canada Place. Einfach genial – ein Rundflug über die schönsten Landschaften Kanadas. Ich war einfach nur überwältigt. Man fühlte sich als ob man in einem Flugzeug über ganz Kanada fliegt, nur wenige Meter über Wäldern, Bergen und dem Meer – untermalt mit Meeresduft, Countryfeeling und Natur Pur. Man erlebt einen Flug durch die Eisbergalleen in Neufundland, den Grosmorne Nationalpark bis hin zu den Eisbären in Churchill und den Niagara Fällen uvm… Für ein paar Minuten vergaß ich alles um mich herum und fühlte mich einfach nur frei. Nach diesem tollen Erlebnis kann ich nur sagen, eins steht fest: Kanada wird auf jeden Fall nochmal genauer erkundet! 😉

http://www.flyovercanada.com

Nach meinem letzten Arbeitstag ging es auf meine finale Reise durch Kanada: Telegraph Cove & Tofino

TELEGRAPH COVE

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Ein kleines wunderschönes Örtchen auf Vancouver Island. Die vielen kleinen um den Hafen gelegenen Cabins werden jährlich von rund 100 000 Besuchern bewohnt. In Telegraph Cove selbst gibt es nur ca. 20 ganzjährige Bewohner. Zum Abschalten und um den Alltag gegen Natur Pur und Entspannung einzutauschen genau das Richtige.  In unserer kleinen niedlichen Cabine am Waldesrand und zugleich mit Stegen im Hafen kam sofort Entspannung auf. Spannung hingegen kam auf, als mir ein Bär 3 Meter neben unserer Cabin „Guten Morgen“ sagte… In unseren 3 Tagen in Telegraph Cove waren Bären ein tägliches Highlight. Auf einer erlebnisreichen Whale Watching Tour rund um Knight Inlet kamen wir Orcas und Buckelwahlen ganz nahe. Delphine schwammen mit unserem Boot und Adler kreisten durch die Lüfte. Ein wunderschöner Tag mit atemberaubenden Eindrücken. Es heißt nicht umsonst, Telegraph Cove sei der beste Ort für Whale Watching Touren in ganz Kanada.

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Nicht zu vergessen: In Telegraph Cove habe ich den BESTEN LACHS meines Lebens gegessen. Eine regelrechte Geschmacksexplosion! 🙂 Hier kann man noch lokal frisch gefischten Lachs genießen. Einfach nur empfehlenswert!

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http://www.telegraphcoveresort.com

TOFINO

„Have you been to Tofino already?? It’s amazing! All the long beaches and the great athmosphere of nature… You MUST try surfing.. soooo great!! GO TO TOFINO!

Tofino – ein kleiner Ort an der Westküste Vancouver Islands mit gerade mal 15 Straßen, umgeben von Regenwald, ein paar Inseln und dem Pazifik. Von rund 300 Bewohnern ist die Stadt auf mittlerweile 1 500 Bewohner angewachsen, wobei sich während der Hochsaison  teilweise 30 000 Besucher in der Surfmetropole tummeln. Besonders der Long Beach macht seinem Namen alle Ehren – unendliche Weiten Strand mit den wohl besten Wellen Kanadas.  Da ist natürlich Surfen ein MUSS. Naja, wir dachten Kayaking tuts auch. 😉 Ein super tolles Erlebnis! Auf einer Tour rund um Tofino paddelten wir an wunderschöner unberührter Natur entlang, sahen Seesterne und Robben. Auch Tofino ist bekannt für Whale & Bear Watching Touren. Anfang März wird z.B. die Ankunft der Grauwale auf ihrem Weg von Mexiko nach Alaska mit dem Whale Festival gefeiert. Die Wale legen einen Stop in Tofino ein und eröffnen somit die Whale Watching Saison.

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In der wunderschönen Middle Beach Lodge gab es zum Einschlafen Meeresrauschen auf die Ohren – einfach nur Entspannung pur! Unsere Lodge war direkt am Strand auf einem Felsen gelegen mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Pazifik und die umliegenden Inseln. Ich kam einfach nicht mehr aus dem Staunen, wunderschön. Ein naturbelassender Strand umgeben von Felsen und Wäldern, nicht von Liegestühlen, Sonnenschirmen und Strandbars. Zurück zur Natur.

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Während meinen 5 Monaten in Kanada war Tofino immer eines meiner Wunschziele.  Jeder der Vancouver besucht sollte auch einen Ausflug mit der Fähre nach Vancouver Island unternehmen. Eine wunderschöne Insel die so viel zu bieten hat.

http://www.tourismtofino.com

http://www.vancouverisland.travel

Der Abschied von Kanada und all den lieben Menschen die ich kennenlernen durfte viel mehr sehr schwer. Jedoch war mein Motto:

„Don’t cry because it’s over. Smile because it happened!“

Rückblickend war Kanada eine wahnsinnig tolle Zeit, wenn nicht sogar die Beste meines Lebens. Dieses Land und vor allem die Stadt Vancouver hat so vieles zu bieten und einen wahnsinnig hohen Facettenreichtum. Es gab kaum eine freie Minuten in der ich mal nicht „auf Achse“ war. Dafür gab es einfach zu viel zu entdecken und die Zeit war viel zu kostbar. All die Eindrücke und Erlebnisse sind teilweise nicht in Worte zu fassen. Fest steht: Kanada ist eines der schönsten Länder der Welt! Auf meiner To Do Liste steht definitv einmal quer durch Kanada zu reisen – nicht zu vergessen die tollen Landschaften von „fly over Canada“ 😉 Kanada weckt Abenteuerlust!

„Schlaflos in SEATTLE“

Als ich Seattle hörte, kam mir zuerst der Filmtital „Schlaflos in Seattle“ in den Sinn… Da die Stadt in den USA durch ihre Nähe zu Vancouver einlädt, bietet sich ein Trip in die Vereinigten Staaten an. Genau das setzten wir in die Tat um! Ein Wochenende in Seattle – und das Beste – zu meinem Geburtstaaaaag 🙂

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Samstag Morgen begann unsere Tour nach Seattle im US-Bundesstaat Washington. Schon einige Kilometer nach der Grenze fiel mir das typische USA-Flair auf. Nicht nur die Bauweise, auch das Feeling war einfach typisch USA. Wenn man die Lebensweise in Kanada kennt, fällt einem der Unterschied ins Auge..

Seattle liegt ca. 155km südlich der Grenze Kanadas und trägt den Beinamen The Emerald City („Die Smaragdstadt“). Der Name der Stadt beruht auf dem Häuptling Noah Sealth – besser bekannt unter Häuptling Seattle…

Als Hauptmerkmal der Stadt gilt der Space Needle. Das bauliche Wahrzeichen der Stadt wurde 19 62 zur Weltausstellung errichtet und ist mittlerweile eine der meist besuchten Attraktionen der Stadt. Auch wir ließen uns einen Besuch „at the Top“ nicht nehmen und durften einen tollen Sonnenuntergang über Seattle miterleben – ein toller Geburtstagsausblick 🙂

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Doch nicht nur der Space Needle war einer der Punkte unserer „wanna see“ Liste. Auch das EMP Museum! Ein Museum für Music + Sci-fi + Pop Culture, welches seit 2000 jährlich unzählige Besucher anzieht. Allein schon die Architektur ist imposant – solch ein außergwöhnliches Design vergisst man nicht so schnell..

http://www.empmuseum.org/

Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Wusstet ihr, dass die Kultband und Erfinder des Grunge – Nirvana-  aus Seattle stammt? Das EMP Museum bietet eine ganze Ausstellung über die Ursprünge der Band! Von privaten Foto’s, Songtexten bis hin zu Filmmaterial und vielem mehr. Doch nicht nur Nirvana, auch Gitarrist und Sänger „Jimi Hendrix“ (James Marshall) hat seine Ursprünge in Seattle.

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Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art rundete unseren Trip ab. Mit einem Sightseeing Bus, welcher als Bus und Boot unterwegs war, ging die Stadterkundungtour weiter. Diese Stadtrundfahrt kann ich nur empfehlen! Untergaltung pur!! 🙂

Unser Trip nach Seattle endete auf dem  „Pike Place Market“ – Seattles original farmers market founded in 1907. Viele kleine Stände, von Essen bis Schmuck und Textilien. Auf jeden Fall einen Besuch wert!  Alles in Allem ist Seattle eine schöne Stadt, doch ich persönlich finde Vancouver tausend Mal schöner!