Rio de Janeiro – Brasilien

Rio de Janeiro – Copacabana, Zuckerhut und Karneval sind wohlmöglich die ersten Begriffe die einem in den Sinn kommen, wenn man an diese Stadt denkt. Anfang des Jahres 2010 ging die Reise nach Rio, welche unvergesslich bleibt.

Zu Beginn ein toller Clip von Moov auf Vimeo – Rio de Janeiro im Time Laps, echt genial!

Rio de Janeiro (portugisisch „Fluss des Januars“)  ist die zweitgrößste Stadt Brasiliens und liegt am Atlantischen Ozean und der Guanabara-Bucht. Die Stadt ist bekannt für die Wahrzeichen wie Zuckerhut und Corcovado. Zu Beginn unserer Reise führte es uns an einen der weltbekanntesten Strände des Stadtteils Copacabana. Es ist einfach atemberaubend am Meer zu sein mit Blick auf den Zuckerhut. Der „Pão de Açúcar“ (portugisisch Zuckerbrot) ist einer der sogenannten „Morros“ (Granitsteinhügel) und hat eine Höhe von 394 Metern aufzuweisen. Unweit entfernt vom Zuckerhut liegt der 704 Meter hohe Corcovado, welcher durch seine 38 Meter hohe Christusstatue auf dem Gipfel bekannt ist und dadurch zu einem der populärsten Wahrzeichen der Welt geworden ist. Auf dem Gipfel des Berges hat man eine wahnsinns Aussicht über Rio de Janeiro und die Copacabana – einen Anblick, den man so schnell nicht vergisst.

Beide Wahrzeichen der Stadt sind einfach mit dem Taxi zu erreichen, da sie in unmittelbarer Nähe liegen. Man sollte vor allem in den heißen Monaten wie Januar und Februar einen Hut oder Ähnliches mit sich tragen, da die Sonneneinstrahlung auch gefährlich werden kann wenn man sich bei 30 Grad zu lange in der Sonne aufhält, vorallem auf den Bergen. In Südamerika ticken die (Klima)Uhren etwas anders. In den heißesten Monaten Januar und Februar werden tropische Höchsttemperaturen erreicht. Im Juli hingegen ist es verhältnismäßig „kalt“.

Kulturell hat Brasilien einiges zu bieten. Die größte kulturelle Veranstaltung in Rio de Janeiro ist zweifellos der „Rio de Janeiro Carnvial“. Das bunte Treiben findet meist Ende Februar bis Anfang März statt. Leider konnte ich den Karneval nicht miterleben, jedoch ist dies ein weiterer Grund, Rio ein zweites Mal zu besuchen. Typisch für Brasilien ist der Samba. Wir bekamen einen musikalischen Eindruck in einem typisch brasilianischem Lokal. Jeder der wollte konnte mitmachen uns bekam ein Instrument in die Hand – da konnte die Hüfte einfach nicht still bleiben.

Obrigada – das ist portugisisch und bedeutet Danke. Das war das einzige portugisische Wort was ich konnte. Es war jedoch das gebräuchlichste Wort vor Ort. Portugisisch ist die Landessprache Brasiliens und eine schwer erlernbare Sprache. Die Restaurants in Rio sind sehr zu empfehlen. Als brasilianisches Nationalgericht gilt „Feijoada“, ein Bohnengericht mit Fleisch und Beilagen. Typisches Getränk für Rio de Janeiro ist Caipirinha. Wir haben oftmals abends am Strand der Copacabana zu brasilianischer Musik uns einen Caipi gegönnt – und ich muss sagen, seit Brasilien habe ich noch keinen vergleichsweise so leckeren Caipirinha wieder getrunken! Tagsüber gab es als Erfrischung eine Kokosnuss – echt genial wenn man bei 35 Grad am Strand liegt und gemütlich eine Kokosnuss schlürfen kann…

Rio hat jedoch leider nicht nur schöne Seiten. Entfernt man sich aus dem Statdgebiet in Richtung Slums, nimmt die Kriminalität stark zu. Selbst bei Nacht halten die Taxifahrer in Rio nicht an den roten Ampeln an, aus Angst überfallen zu werden. Stattdessen fahren sie mit lauten Hupkonzert über die roten Ampeln um sich bemerkbar zu machen.

Da uns ein Freund Rio und die Umgebung gezeigt hat, waren wir auf Stadtrundfahrten und Ähnliches nicht angewiesen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, mit Stadtrundfahrten die Stadt zu erkunden. Ich fand die Woche in Rio wahnsinnig toll, jedoch leider viel zu kurz. Da ich den Karneval in Rio auf jeden Fall mal miterleben möchte, war es sicher nicht mein letzter Besuch an der Copacabana…

In diesem Sinne – até breve Rio de Janeiro 🙂

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