VIVA LAS VEGAS

…What happens in Vegas, stays in Vegas!

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Die Stadt mit den tausend Lichtern – Las Vegas. Mein Silvester war dieses Jahr etwas ausgefallener als sonst, denn in Las Vegas wird PARTY und SPASS groß geschrieben. Für 4 Tage reisten wir von Denver nach Las Vegas um dort den Jahreswechsel zu feiern. Auf meiner Kalifornienrundreise 2005 war ich bereits einmal in Las Vegas, jedoch kann man wenn man Volljährig ist die Stadt um einiges mehr genießen als mit 15 😉

Las Vegas liegt in der Wüste Nevadas und ist vor allem durch die hohe Anzahl an Kasinos in der Welt bekannt. Der Spitzname „The Entertainment Capital of the World“ kommt nicht von ungefähr. Las Vegas zieht jährlich 39 Millionen Besucher an – Langeweile kommt hier nie auf. Die Stadt lebt hauptsächlich von den Einnahmen der Kasinos, aber auch Eintrittskarten für Shows, Souvenirs und Luxusartikel bestimmen den Umsatz. Alleine die Kasinos bringen einen Umsatz von 4,5 Millarden US-Dollar im Jahr, die Einnahmen durch Touristen kamen im Jahr 2004 auf circa 33,7 Millarden US-Dollar. Erhebliche Summen!

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In Las Vegas wird immer Entertainment geboten: Neben Siegfried und Roy, David Copperfield und Chris Angel treten auch Künstler wie Céline Dion oder der bekannte Cirque du Soleil auf. Als wir in Las Vegas waren, hatte zum Beispiel Bruno Mars einen Auftritt in einem Club und Kayne West und Kim Kardashian waren im Mirage anzutreffen. Sicher waren diese nicht die einzigen Promis an Silvester in Las Vegas… Die Stadt ist außerdem für die unzähligen Hochzeitskapellen „Wedding Chapels“ bekannt, da im Bundesstaat Nevada die  Gesetze zur Eheschließung – und Scheidung unkompliziert sind.

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Mit der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada und dem Bau des Hoover Staudamms 1931 war der Aufschwung in Las Vegas nicht mehr aufzuhalten. Kasinos etablierten sich gleichzeitig mit dem Bau der Hotels, denn in Las Vegas war es von Anfang an so, dass in jedem Hotel ein Kasino integriert wurde. In den Anfängen von Las Vegas wurde die Stadt jedoch teilweise stark durch Kriminalität und Banden bestimmt, wodurch das Image der Stadt als verfallen und runtergekommen galt.  Als 1989 das berühmte Mirage eröffnet wurde, hoffte man auf eine Trendwende. Man wollte der Stadt einen neuen Ruf verschaffen – weg von „Sin City“ (Stadt der Sünde) und hin zu „City of Entertainment“. Noch heute ist auffallend, das die Stadt noch immer versucht mit „Sünden“ zu locken. An jeder Straßenecke stehen Leute und versuchen den Männern Flyer von Nacktbars und Stripclubs anzudrehen. Dies ist uns persönlich extrem aufgefallen.

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Besonders bekannt ist der Las Vegas Strip. Diese Straße ist der Kern von Vegas und eine Attraktion durch die vielen bekannten Hotels. Unser Hotel, das „Riviera“ lag gegenüber vom Hotel „Circus Circus“  mit Blick auf den Stratosphere Tower. Mein erster Eindruck als ich dem Strip entlang lief: Es ist genauso wie man es sich vorstellt! Alles leuchtet, überall wird Unterhaltung geboten, Limusinen ohne Ende auf den Straßen und Menschen wo man nur hinschaut.

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Neben dem Las Vegas Strip befinden sich auch noch einige Hotels auf der sogenannten Fermont Street, die meisten sind jedoch auf dem Strip zu finden. Das älteste Kasino-Hotel ist das Golden Gate Hotel, welches 1906 erbaut wurde und mit 106 Zimmern das kleinste der Fermont Street ist. Das größte hingegen ist seit 2008 das Venetian. Es ist mit 7 000 Zimmern sogar der größte Hotelkomplex der Welt. Somit können wir behaupten, dass wir im größten Hotel der Welt Silvester gefeiert haben! Das Hotel verfügt neben dem Kasino und der Bar, in welcher wir Silvester feierten, auch über eine Nachbildung der Stadt Venedig im inneren des Hotels. Eine täuschend echte Nachbildung der Wasserstraßen mit den typischen Booten und kleinen Gassen… Romantisch! Allein der Bau des Hotels kostete 1,6 Milliarden US-Dollar. Neben Venedig wurde zum Beispiel auch der Eifelturm – Paris Las Vegas, New York und Luxor nachgebaut. Hier gibt es eben alles… In Las Vegas steckt einiges an Geld – das von MGM 2009 erbaute CityCenter Las Vegas beanspruchte 7,4 Milliarden US-Dollar für den Bau. Das teuerste Luxushotel der Welt ist das Wynn mit 2,7 Millarden Dollar für den Hotelbau. Im Schwesterhotel Encore verbrachten wir unseren letzten Abend im Hoteleigenen Club „Surrender“. Beim Gang durch die Lobby und dem Blick auf das Kasino merkte man deutlich, dass dieses Hotel großen Wert auf Luxus legt.

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Noch bekannter wurde das Hotel Bellagio durch den Film Ocean’s Eleven. Das Bellagio zeichnet sich vor allem durch die bekannten „Fountains of the Bellagio“ aus, eine viertelstündig stattfindende Wassershow mit Springbrunnen und Musikuntermalung. Nicht nur das Bellagio kommt in Filmen vor, auch das Caesars Palace ist sicher seit dem Film Hangover für jeden ein Begriff. Es ist nach dem Stil eines römisches Palastes eingerichtet und wird geprägt durch Säulen, Marmor und Wasser-Fontänen. Auf dem Stratosphere Tower hat man in 350 Metern Höhe eine wunderbare Aussicht über ganz Las Vegas. Das Hotel ist gleichzeitig ein Aussichtsplattform mit Adrenalin-Garantie. Der Tower bietet seit 2010 den höchsten Sky-Jump der Welt an. Außerdem kann man auf Fahrgeschäften wie „Insanity“, „X-Scream“ und „Big Shot“ Mut beweisen, wenn man 350 Meter über dem Boden schwebt. Weitere nenneswerte Hotels sind das Flamingo, MGM, The Palazzo, Planet Hollywood-Resort, Treasure Island und das neu erbaute Cosmopolitan.

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Wo auch sonst wenn nicht in Las Vegas sollten die „World Series of Poker“ stattfinden… Einmal im Jahr treffen die Besten der Besten im Rio-All Suit Hotel aufeinander um der Stadt alle Ehre zu machen.

Neben all dem Spaß den Vegas bietet, hat es jedoch auch negative Seiten aufzuweisen. Las Vegas verbucht mit 13,9 Prozent die höchste Arbeitslosenquote in den USA. Des Weiteren wird vermutet, dass Las Vegas die Stadt mit der höchsten Obdachlosenzahl (100 000) in den USA ist. Wenn ich darüber nachdenke muss ich sagen, dass ich es teilweise wirklich markaber fand, Obdachlose auf Brücken liegen zu sehen, währenddessen man an der nächsten Hauswand Namen wie Gucci, Prada und Louboutin lesen konnte.

Wenn man irgendwann genug von den vielen Lichtern und Kasinos in Vegas hat, kann man tolle Ausflugsziele rund um die Stadt erkunden. Der Hoover-Staudamm, welcher südlich von Las Vegas den Colorado-River zum Lake Mead staut ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, ebenso ein Ausflug zum Grand Canyon. Death Valley liegt ebenfalls in der Nähe der Stadt, ist jedoch bedingt durch das Wüstenklima, welches ohnehin schon erdrückend ist, in den Sommermonaten eher weniger zu empfehlen.

Ich finde Las Vegas ist eine Stadt die man einfach erleben muss – Also Vegas sollte ab jetzt auf eurer „To do“ Liste stehen 😉

2 Gedanken zu „VIVA LAS VEGAS

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